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Praktikum in Tschechien, FAQ

Informationen zum Erasmus+ Projekt Tschechien
  1. Warum wird dieses Projekt durchgeführt?
  2. Worin besteht der Inhalt dieses Projektes?
  3. Wo, wie und wann wird das Projekt durchgeführt?
  4. Welche Voraussetzungen sollten die Teilnehmer mitbringen?
  5. Wie kann man sich bewerben?
  6. Wie wird der Auslandsaufenthalt finanziert?
  7. Wie wird das Praktikum ausgewertet?
  8. Wie ist eine Projektteilnahme mit der Ausbildung vereinbar?

  1. Warum wird dieses Projekt durchgeführt?
    Seit 2007 förderte die Europäische Union Auszubildende und junge Arbeitneh-mer durch das Programm für lebenslanges Lernen (Leonardo da Vinci). Seit dem 1. Januar 2014 sind die bisherigen EU-Programme für Schüler, Studenten und Auszubildende unter dem Programm Erasmus+ zusammengefasst worden. Insgesamt 650.000 Auszubildende haben innerhalb Europas die Möglichkeit, im Ausland zu lernen und zu arbeiten. Das Programm bietet ihnen die Möglichkeit, Arbeitserfahrung im Ausland zu sammeln. Durch das Kennenlernen der Arbeitsabläufe und der Arbeitsorganisation in einem ausländischen Unternehmen sollen die Flexibilität und Problemlösefähigkeit junger Menschen verbessert werden. Gleichzeitig können auch die Fremdsprachenkenntnisse angewendet und erweitert werden. Durch die Begegnung mit der Kultur und dem Alltagsleben des Gastgeberlandes wird die interkulturelle Kompetenz gestärkt.

  2. Worin besteht der Inhalt dieses Projektes?
    Entsprechend der Programmziele liegt der Schwerpunkt auf dem Sammeln praktischer Erfahrungen in einem ausländischen Unternehmen. Dazu halten die Auszubildenden sich drei Wochen in Tschechien auf und arbeiten bei der Siemens AG mit Sitz in Ostrava. Von den 21 Aufenthaltstagen wird an ca.14 Tagen gearbeitet. Die Teilnehmer/Innen übernehmen vielfältige Aufgaben im Verwaltungs- und Bürobereich, da die Verständigung ausschließlich in deutscher Sprache erfolgt. Gleichzeitig erhalten sie einen Einblick in die Struktur des Unternehmens und lernen verschiedene Abteilungen kennen. Außerdem lernen die Teilnehmer die Berufsausbildung in Tschechien kennen. An einem Tag ist der Schulbesuch in der Partnerschule vorgesehen. Hier erhalten die Auszubildenden Gelegenheit, mit Studenten in Kontakt zu treten und Erfahrungen auszutauschen. Bei der Organisation des kulturellen Rahmenprogramms werden die Teilnehmer/Innen zum einen von einem Betreuungslehrer der BbS „Eike von Repgow“ beraten und unterstützt. Zum anderen betreut sie während des gesamten Aufenthaltes in Tschechien eine vor Ort ansässige deutschsprachige Lehrkraft, die auch die Ausflüge nach Prag, Wien und in die Beskiden begleitet.

  3. Wo, wie und wann wird das Projekt durchgeführt?
    Die Partnereinrichtung den BbS „Eike von Repgow“ ist die VOS Sokrates, eine höhere Fachschule für Ökonomie und Recht. Die Schule befindet sich in Ostrava. Die Teilnehmer sind in einem Studentenwohnheim untergebracht. An- und Abreise werden von der entsendenden Einrichtung, der BbS „Eike von Repgow“, organisiert. In den ersten Tagen ist ein Betreuungslehrer aus Deutschland vor Ort, um eventuell auftretende Fragen zu klären. Für den weiteren Aufenthalt stehen in der Partnerschule und in den jeweiligen Betrieben tschechische Ansprechpartner zur Verfügung. Für eine abschließende Auswertung und die Rückreise wird ebenfalls ein Lehrer der BbS vor Ort sein. Voraussichtlicher Reisetermin: März/April 2018

  4. Welche Voraussetzungen sollten die Teilnehmer mitbringen?
    Ein mehrwöchiger Aufenthalt im Ausland bringt besondere Anforderungen mit sich. Dazu gehören Flexibilität und Offenheit für eine unbekannte Mentalität und Kultur. Gute fachliche Kenntnisse helfen den Arbeitsanforderungen gerecht zu werden. Obwohl überwiegend deutsch gesprochen wird, sind gute Kenntnisse der englischen Sprache erforderlich. Da die Teilnehmer den größten Teil des Praktikums allein in Tschechien verbringen, sind Selbstständigkeit und Organisationstalent gefragt. Da die Teilnehmer als Repräsentanten unserer Schule und unseres Landes auftreten, erwarten wir von den Bewerbern gute Umgangsformen und Zuverlässigkeit. Außerdem müssen die Bewerber bereit sein, an den vorbereitenden und Auswertungsveranstaltungen teilzunehmen und gelegentlich für Erfahrungsaustausche im Rahmen der Projektarbeit zur Verfügung stehen.

  5. Wie kann man sich bewerben?
    Interessenten können sich bis zum 28.11.2017 schriftlich an der BbS "Eike von Repgow" bewerben. Folgende Unterlagen sind einzureichen:
    • Anschreiben mit ausführlicher Begründung
    • Lebenslauf in deutscher und englischer Sprache (möglichst Europass-Lebenslauf)
    • Empfehlungsschreiben/schriftliche Zustimmung des Betriebes für einen mehrwöchigen Auslandsaufenthalt
    • Kopie des letzten Zeugnisses der Berufsschule
    • fakultativ: Lichtbild

  6. Wie wird der Auslandsaufenthalt finanziert?
    Den Teilnehmer/Innen steht eine Pauschale zur Verfügung, die nach Abschluss der Teilnehmervereinbarung in Euro ausgezahlt wird. Davon bestreiten die Teil-nehmer/Innen die Ausgaben für Lebenshaltung und Unternehmungen während des Aufenthaltes. Die Kosten für An- und Abreise, Nahverkehrstickets, Versicherung werden aus Projektmitteln gezahlt. Für die Unterbringung entstehen keine Kosten.

  7. Wie wird das Praktikum ausgewertet?
    Nachdem die Teilnehmer/Innen die Abschlussberichte und alle erforderlichen Unterlagen eingereicht haben, wird den Teilnehmern/Innen der EuroPass Mobilität in feierlichem Rahmen überreicht.

  8. Wie ist eine Projektteilnahme mit der Ausbildung vereinbar?
    Die Teilnahme an diesem Projekt ist Bestandteil der Ausbildung. Laut § 2 Abs. 3 des BBiG können Teile der Ausbildung ins Ausland verlagert werden, wenn dies dem Ausbildungsziel dient. Sofern die Dauer des Auslandsaufenthaltes 25 % der Ausbildungszeit nicht überschreitet, bleibt die Länge des Ausbildungsverhältnisses unberührt. Der Auszubildende erhält während des Auslandsaufenthaltes weiterhin die übliche Vergütung. In der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlichten Bro-schüre „Ausbildung und Beruf“ wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass insbesondere Leonardo da Vinci und Erasmus Programme sind, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Die Teilnahme an dem Projekt ist nur mit Zustimmung und in Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb möglich. (Siehe Punkt 5)