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Schul- und Hausordnung


Die Schul- und Hausordnung der Berufsbildenden Schulen I „Eike von Repgow“ Wirtschaft und Verwaltung Magdeburg hat das Ziel, den Erziehungs– und Bildungsauftrag des gültigen Schulgesetzes zu erfüllen. Die aus dem Schulgesetz resultierenden Verordnungen und Erlasse des Kulturministeriums bilden die Grundlage für den Unterricht und die außerunterrichtlichen Aktivitäten.
Weiterhin trägt diese Schul – und Hausordnung dazu bei Leben, Gesundheit und persönliche Wünsche aller an unsere Einrichtung tätigen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonal und Angestellte, gleich welcher Herkunft, Nationalität, welchen Geschlechts, weltanschaulichen oder religiösen Bekenntnisses, zu sichern und das friedliche Zusammenleben innerhalb der Schule zu fördern.

  1. Schulorganisation und Unterricht

    1.1. Alle die Klassen betreffenden organisatorischen Fragen werden durch den jeweiligen KlassenlehrerInnen bzw. deren StellvertreterInnen geregelt.

    1.2. Unterrichtsstunden beginnen und enden mit dem Klingelzeichen.

    1.3. Verspätungen stören den Unterricht.

    1.4. Falls eine Lehrkraft spätestens 10 Minuten nach Unterrichtsbeginn nicht erschienen ist, wird dies vom/von KlassensprecherInnen bzw. stellvertretend durch einen/eine SchülerIn dem zuständigen KoordinatorInnen bzw. im Sekretariat gemeldet.

    1.5. Ein Aufenthalt der SchülerInnen während der Pausenzeiten ist nur in den allgemeinen Unterrichtsräumen (AUR) erlaubt. Dies gilt nicht für die Fachunterrichtsräume (FUR), wie Computer-, Physik- und Chemieräume sowie Räume mit interaktiven Tafeln und der Sporthalle.

    1.6. Nach dem Vorklingeln schließt der/die jeweilige FachlehrerInnen den Unterrichtsraum auf. Mit Beginn der Pause verlässt der/die jeweilige FachlehrerInnen den Raum als Letzter und schließt ihn ab.

    1.7.

    Unterrichtszeiten Pausenzeiten
    1./2. Std. 7.30 – 9.00 Uhr
    3./4. Std. 9.20 – 10.50 Uhr
    5./6. Std. 11.10 – 12.40 Uhr
    7./8. Std. 13.10 – 14.40 Uhr
    9./10. Std. 14.50 – 16.20 Uhr
    nach der 2. Std. 20 Min.
    nach der 4. Std. 20 Min.
    nach der 6. Std. 30 Min.
    nach der 8. Std. 10 Min.
    Unterricht in den Teilzeitklassen Fachschule
    Dienstag und Mittwoch
    1./2. Std. 17.00 – 18.30 Uhr
    3./4. Std. 18.45 – 20.15 Uhr

    nach der 2. Std. 15 Min.
    Samstag
    1./2. Std. 7.30 – 9.00 Uhr
    3./4. Std. 9.15 – 10.45 Uhr
    5./6. Std. 11.00 – 12.30 Uhr
    7./8. Std. 12.45 – 14.15 Uhr

    nach der 2. Std. 15 Min.
    nach der 4. Std. 15 Min.
    nach der 6. Std. 15 Min.

    1.8. Das Schulgebäude ist ab 6.00 Uhr geöffnet.

    1.9. Alle SchülerInnen sind verpflichtet, regelmäßig am Unterricht und an den sonstigen Veranstaltungen teilzunehmen, die dem Erreichen des Ausbildungsziels dienen.

    1.10 Während der Unterrichtszeiten ist Lärm auf dem Schulhof und im Schulgebäude zu vermeiden.

    1.11 Eine Nutzung von multimedialer Technik ist nur unter Einhaltung folgender Voraussetzungen möglich:

    • Der Fortlauf des Unterrichts darf in keiner Weise beeinträchtigt werden.
    • Die Prüfung der Internet-Nutzung.
    • Die BbS übernimmt keine Haftung bei Diebstahl.
    • Jeder/Jede SchülerInnen ist für Mitschriften eigenverantwortlich.
    • Alle schriftlichen Leistungsüberprüfungen werden per Hand geschrieben.
    • Die Nutzung von Daten- und Steckdosen des Klassenraumes ist nicht gestattet.

    Ausnahmen kann der/die FachlehrerInnen gestatten.

    1.12 Jedes Verlassen des Raumes während des Unterrichts bedeutet eine Störung. Nur in dringenden Ausnahmefällen kann es durch die Lehrkraft erlaubt werden.

    1.13 Jegliche Benutzung von Handys ist während des Unterrichts nicht gestattet. Nur in begründeten Ausnahmefällen kann es durch die Lehrkraft erlaubt werden.

    1.14 Das Essen ist während des Unterrichts untersagt.

    1.15 Das Trinken in AUR ist während des Unterrichts nur aus wiederverschließbaren Behältnissen gestattet.
    (Hinweis: AUR = allgemeine Unterrichtsräume, FUR = Fachunterrichtsräume – wie Computer-, Physik- oder Chemieräume)

    1.16 Der jeweilige Stundenplan ist verbindlich. Über eventuelle Veränderungen haben sich alle am Unterricht Beteiligte eigenständig zu informieren.

    1.17 Notwendige Freistellungen, Schulfahrten und Exkursionen sind entsprechend gültiger Gesetze und Erlasse rechtzeitig beim Schulleiter zur Genehmigung einzureichen. Sie bedürfen der Schriftform (Formblatt) und Befürwortung durch die KlassenlehrerInnen und zuständigen KoordinatorInnen.

    1.18 Die Benutzung von unerlaubten Hilfsmitteln bei jeglichen Leistungsüberprüfungen, einschließlich des Nachschreibens, ist verboten. Es gelten die Regelungen des Leistungsbewertungserlasses.

    1.19 Versäumen SchülerInnen eine ihnen rechtzeitig angekündigte Klassenarbeit oder Klausur, kann das Nachschreiben am Tag des Schulantritts erfolgen.
    Über das Nachschreiben von Tests während der Unterrichtsstunde entscheidet der/die FachlehrerIn.

    1.20 Im Falle einer Krankheit ist jeder SchülerInnen selbst verpflichtet:

    • Unverzüglich (wenn Berufsschultage betroffen sind) die Schule zu benachrichtigen.
    • Die vom Ausbildungsbetrieb gegengezeichneten und abgestempelten Kopien  der Krankenscheine am 1. Tag der Rückkehr in die Schule dem KlassenlehrerInnen unaufgefordert vorzulegen.
  2. Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit

    2.1. Grundsätzlich werden Ordnung, Sauberkeit und pfleglicher Umgang mit allen schulischen Einrichtungen eingehalten.

    2.2. Jeder hat selbst auf sein persönliches Eigentum zu achten.
    Fundsachen sind im jeweiligen Sekretariat abzugeben.

    2.3. Vorsätzliche oder grob fahrlässige Beschädigung und Beschmutzungen verpflichten zum Schadenersatz. Entstandene Schäden sind unverzüglich der verantwortlichen Lehrkraft oder im jeweiligen Sekretariat zu melden.

    2.4. Für die Einhaltung von Ordnung und Sauberkeit ist jeder/jede SchülerInnen selbst verantwortlich.

    2.5. Die Schlüsselgewalt für sämtliche Räume der Schule haben ausschließlich die Lehrkräfte. Eine kurzzeitige Übergabe von Schlüsseln an SchülerInnen oder anderen Personen ist nicht gestattet.

    2.6. Vor dem Verlassen des Klassenraumes zum Ende des Unterrichtsblockes:

    • ist die Tafel zu säubern,
    • Licht auszuschalten,
    • ist der Raum in einem sauberen Zustand zu verlassen,
    • sind die Fenster zur Belüftung zu öffnen (auch im Winter).
    • Zum Ende des letzten Unterrichtsblockes sind die Stühle einzuhängen bzw. hochzustellen und die Fenster zu schließen.
    • Der/Die FachlehrerInnen verlässt als Letzter den Raum und verschließt ihn.

    2.7. Abfälle jeglicher Art werden in die dafür vorgesehenen Behälter getan.

    2.8 Die zur Pausenaufsicht eingeteilten LehrerInnen stehen bei Konflikten als Gesprächspartner zur Verfügung. Sie sind verpflichtet, Hinweisen auf gewalttätige Auseinandersetzungen unverzüglich nachzugehen und entsprechend zu handeln. Den Weisungen der Pausenaufsicht ist unabhängig von der Schulformzugehörigkeit Folge zu leisten.

    2.9. Für das Verlassen des Schulbereichs während der Pausen oder in Zwischenstunden trägt jeder/e SchülerInnen selbst die Verantwortung.

    2.10 Das Rauchen ist lt. Nichtraucherschutzgesetz vom 19. Dezember 2007 und durch die Änderung vom Juni 2009 ausnahmslos in den Schulgebäuden verboten. Auf dem Schulhof ist das Rauchen nur auf der gekennzeichneten Raucherinsel (Fläche zwischen Schulgebäude und Sporthalle) erlaubt.

    2.11 Das Mitbringen, der Handel und der Konsum von Alkohol und Drogen ist im gesamten Schulbereich verboten.

    2.12 Jede Ideologie und jede Tat, die sich gegen die demokratische Grundordnung der BRD richtet, ist untersagt. Dies gilt auch in Bezug auf das Tragen rechtsextremistischer Kleidung, das Verbreiten  diesbezüglicher Parolen.

    2.13 Den SchülerInnen aller Klassen ist untersagt, Waffen im Sinne des Bundeswaffengesetzes, Munition jeder Art, Feuerwerkskörper, Schwarzpulver und Chemikalien in die Schule oder zu Schulveranstaltungen mitzubringen. Dieses Verbot gilt auch für SchülerInnen, die entweder im Besitz einer Erlaubnis zum Führen von Waffen sind (z. B. Jagdschein) oder erlaubnisfreie Waffen erwerben dürfen.

    2.14 Unfälle im Unterricht, auf dem Schulgelände und während des Schulweges sind unverzüglich der verantwortlichen Lehrkraft und im Sekretariat zu melden, da für jeden Unfall eine Registrierung bzw. Unfallanzeige erfolgen muss.

    2.15 In speziellen Unterrichtsräumen, Funktionsräumen und in der Sporthalle bzw. Sportanlagen verhalten sich alle SchülerInnen laut der gültigen Raum- bzw. Nutzungsordnung.

    2.16 Die Toiletten sind notwendige Gemeinschaftseinrichtungen, die besonders sauber zu halten sind, sie sind kein Aufenthaltsraum für die Pausen.

  3. Erziehungsmittel und Ordnungsmaßnahmen
    Höflichkeit, Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft sind Grundbedingungen dafür, dass sich alle SchülerInnen und LehrerInnen wohl fühlen und erfolgreich lernen, lehren und arbeiten können.
    Beeinträchtigt ein/eine SchülerIn die Unterrichtsarbeit, können folgende Erziehungsmittel sofort durch die LehrerInnen unter Wahrung der Persönlichkeit der SchülerInnen zur Anwendung kommen:
    • Ermahnung
    • Wiederholung nachlässig angefertigter Arbeiten
    • fördernde und ergänzende häusliche Übungsaufgaben
    • erzieherische Gespräche mit Maßnahmen
    • schriftliche Androhung zur Einleitung einer Ordnungsmaßnahme
    • Benachrichtigung des Ausbilders und der Eltern (bis zum 18. Lebensjahr; zwischen dem 18. und 21. Lebensjahr mit Zustimmung der Schülerinnen)
    • kurzzeitiges (innerhalb einer Unterrichtsstunde) verweisen aus dem Klassenraum unter Berücksichtigung der Aufrechterhaltung der Aufsichtspflicht (aktenkundige Belehrung)
    Bei groben Verstößen und bei Gefahr für Personen und Sachen sind auf Beschluss der Klassenkonferenz folgende Ordnungsmaßnahmen laut Schulgesetz zulässig:
    1. der schriftliche Verweis,
    2. zeitweiliger Ausschluss vom Unterricht von einem bis zu fünf Unterrichtstagen,
    3. Überweisung in eine parallele Klasse,
    4. Überweisung in eine andere Schule der gleichen Schulform,
    5. Verweisung von allen Schulen, wenn die Vollzeitschulpflicht bereits erfüllt wurde.
    In dringenden Fällen ist die Schulleitung befugt, die Schülerin oder den Schüler bis zur Entscheidung vorläufig vom Schulbesuch auszuschließen, wenn auf andere Weise die Aufrechterhaltung eines geordneten Schullebens nicht gewährleistet werden kann.
  4. Anlagen
    Folgende Anlagen sind Bestandteil dieser Schulordnung:
    1. Parkordnung
    2. Alarm- und Evakuierungsplan
    3. Brandschutzordnung
  5. Kenntnisnahme
    Alle SchülerInnen sind an dem für sie ersten Unterrichtstag eines jeden Ausbildungsjahres durch den / die verantwortlichen KlassenlehrerInnen aktenkundig zu belehren.
  6. In Kraft treten
    Diese geänderte Schul- und Hausordnung tritt am 24.02.2014 in Kraft.


Schulleitung